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Little Smile Sri Lanka

Mehr als ein Lächeln für Kinder in Not



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Little Smile ist ein von Michael Kreitmeir und durch Spenden finanziertes Hilfsprojekt für singhalesische und tamilische Kinder in Not.

Das Hauptprojekt, das Kinderdorf Little Smile Koslanda in den Bergen Sri Lankas hat der Fernsehjournalist und Regisseur Michael Kreitmeir bereits im Jahr 1999 überwiegend mit eigenen Mitteln gebaut. Seitdem wurde die Einrichtung kontinuierlich erweitert. Zum Dorf gehören heute fünf Kinderhäuser, Wirtschaftsgebäude, eine Schule, eine Ausbildungswerkstatt, eine Nähschule, eine Schreinerei, ein buddhistischer und hinduistischer Tempel, ein Gästehaus, ein Haus für traditionelle Medizin, Wohngebäude für Angestellte und ein Haus der Begegnungen in traditioneller Bauweise.




Die Tsunamikatastrophe und ihre Folgen haben das Leben in und um das Kinderdorf Little Smile verändert. Viel Zeit und Energie wurde und wird in die Tsunamihilfe an der Süd- und an der Ostküste investiert, wobei es aber ganz wichtig ist, die Arbeit im Kinderdorf Little Smile und mit den Kindern dort nicht zu vernachlässigen. Häuser für Tsunamiopfer wurden errichtet, Schulen instand gesetzt, Kindergärten eröffnet.


Im Bau befinden sich ein Krankenhausgebäude in der Stadt Kalmunai im Osten und ein Begegnungszentrum sowie ein Haus für Mädchen in Galle an der Südküste.

Der wieder ausgebrochene Bürgerkrieg erschwert die Arbeit in den Krisenregionen. Doch trotz Bedrohung lebt der Gründer Michel Kreitmeir verstärkt in den Kinderhäusern im Kriegsgebiet an der Ostküste, um so mehr Schutz für die Kinder dort zu ermöglichen.




Die Situation für Organisationen, die sich ernsthaft für Aussöhnung, Frieden und Gerechtigkeit in Sri Lanka einsetzen, wird jedoch zunehmend schwieriger. Wenn Hetz- und Lügenkampagnen nicht fruchten wird immer öfter auch Gewalt eingesetzt. Behördenwillkür und ständig neue Gesetze erschweren zusätzlich engagierte Sozialarbeit. Doch Michael Kreitmeir und sein Team lassen sich nicht einschüchtern und werden auch weiterhin für Kinder und Mütter in Not da sein, gleichgültig welcher Rasse oder Religion sie angehören.


Großen Wert legt Little Smile in all seinen Einrichtungen auf aktive Friedensarbeit. Miteinander leben und von einander lernen ist die Devise. So leben im Kinderdorf Koslanda Buddhisten, Hindus, Christen und Muslime, Singhalesen und Tamilen friedlich zusammen.




Gemeinsam bemüht man sich auch um den Schutz der Natur, gibt im Naturschutzpark Little Smile 2 seltenen Wildtieren einen Zufluchtsort,beschützt den gut 100 Hektar große Bergurwald vor Rodungen und Wilderern. Daneben wird biologische Landwirtschaft und die Herstellung und Verwendung von Naturmedizin gelehrt. Energiegewinnung durch Biogas sowie Wasserschutz sind weitere Aktivitäten.


Bemerkenswert auch: Little Smile dürfte die Organisation sein, die in den vergangenen Jahren die meisten Bäume in der Uwa-Provinz gepflanzt hat. „Nur wenn es uns gelingt, die Einstellung zur Natur zu ändern, wenn wir dazu beitragen, dass die Wälder nicht jeden Sommer brennen und Wildtiere skrupellos abgeschlachtet werden, können die Kinder dieses Landes eine Zukunft haben“, umschreibt Michael Kreitmeir eines seiner Ziele.