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Ein trauriger Jahresstart

Stufen, ein Weg, der ins Nichts führt. Viele Menschen hier glauben, dass so auch ihre Zukunft aussieht, dass es keine Zukunft, keine Hoffnung für Tamilen an der Ostküste gibt.
Hier stand einmal ein Fischerdorf mit 17 Hütten. Nur die Palmen sind geblieben.
Gestrandet, mehr als 500 Meter vom Meer entfernt
Ein Trümmerhaufen wo sonst reges Treiben herrscht, die Hauptstraße in Kalmunai Anfang 2005.
Im provisorischen Flüchtlingslager finden sie ein wenig Ruhe. Eine kleine Schachtel voller Habseeligkeiten, die Kleider, die sie am Leib trugen und das nackte leben. Mehr ist diesen Menschen nicht geblieben.
Als wäre er vom Himmel gefallen. Wie ein Mahnmal ragt der mächtige Kühlschrank aus den Trümmern. Woher er kam, keiner kann dies sagen.
Umgeknickt wie Streichhölzer! Auch die Betonmasten der Stromleitung konnten der Wucht des Wassers nicht standhalten.
Verzweifelt sucht dieser Junge nach seiner Familie, will einfach nicht glauben, dass es fast 2 Wochen nach der Flutwelle keine Hoffnung mehr gibt, Vater, Mutter, Oma und Geschwister wieder zu sehen.