Besucher seit Januar 2005: 927062

Phase 18:  September bis Dezember 2003

Ein neues Leben für Mutter mit Kindern.
Vom Ehemann misshandelt und verstoßen hatte sich die Tamilin Bawani im Januar 2003 mit ihren Zwillingen Mikel und Robin nach Little Smile geflüchtet.
Wir gaben Mutter und Kind Zuflucht, Heimat und Arbeit. Inzwischen gehört Bawani zu unseren tüchtigsten und fröhlichsten Mitarbeiterinnen, die ein herz hat für all unsere Kinder.
Heimatlos?
Niluka musste in diesem Sommer ihren Traum begraben, eines Tages in die alte Heimat zurückkehren zu können. Es gibt dort NICHTS mehr, wohin sie gehen könnte. Nach einer monatelangen Krise und vielen Tränen hat das Mädchen ihr Lächeln wieder gefunden. Eine große Hilfe dabei war für das musikalische Kind die Musik.
"Nilu" hat begriffen, dass ihr Zuhause Little Smile ist.
Eine neue Aufgabe
Ende September hat Maja Hilke aus Münster mit ihrem Freiwilligendienst in Little Smile begonnen. Schon während der ersten Tage wurde Maja mit einer Welt konfrontiert, in der Not, Elend und Gewalt herrschen, eine Welt, die die 18jährige bisher nur aus Erzählungen kannte.
Etwa 6 Monate will Maja mithelfen uns einen persönlichen Beitrag leisten. Im Kinderdorf wird die junge Frau Englisch unterrichten, bei der Buchführung mithelfen und bei den Jungs im "Honest-house" arbeiten.
Ein neues Leben für Walli Ama
Am 25. September freut sich die ganze Little Smile Familie mit Walli Ama. Das Mädchen, das im November des vergangenen Jahres mit schweren Brandwunden und Infektionen sowie völlig verwahrlost ins Kinderdorf gebracht wurde, feierte an diesem Tag das Fest ihrer ersten Regelblutung.
Walli Ama hat in den 10 Monaten nicht nur das Sprechen gelernt. Sie hat ein Leben in Achtung und Würde begonnen.
"Villa Maria" fertig
Nach mehrmonatigen Arbeiten konnte die Renovierung unseres Wohnhauses für Mitarbeiter abgeschlossen werden.
Neben Sanitäreinrichtungen entstanden auch Wohnmöglichkeiten für männliche Mitarbeiter aus Deutschland. Die "Villa Maria" liegt in direkter Nachbarschaft zum Kinderdorf.
Ein "welcome" im Tempel von Koslanda
Anfang November kehrt Michael Kreitmeir ins Kinderdorf zurück.
Im buddhistischen Tempel von Koslanda wird der Gründer des Kinderdorfes mit einem Gebet und Segen begrüßt.
Im November stößt Susi Hauser (ganz rechts) aus Pfronten zum Little Smile Team. Die Krankenschwester wird die kommenden 6 Monate für und mit den Kindern in Little Smile leben und arbeiten.
Zum Schulfest bekommt Susi von den anderen Betreuerinnen ihren ersten Sari geliehen. Ebenfalls im traditionellen Gewand auch die zweite Praktikantin Maja.
STERNSTUNDEN in Little Smile.
Eigentlich wollte Johanna Schneiderhan ja nur Grüße vom Sternstunden-Team in München überbringen. Dann aber bleibt die Mitarbeiterin der Benefiz Aktion des Bayerischen Rundfunks gleich eine Woche im Kinderdorf.
Selbst wenn sie einmal provisorisch auf dem Zimmerboden übernachten müssen, die Kinder von Little Smile lächeln.
Dieses Lächeln ist für uns Ansporn und Belohnung für nunmehr 4 Jahre oft recht anstrengende und schwierige Arbeit.
Es ist aber auch ein Dankeschön an Alle, die uns begleiten und ohne deren Hilfe diese Kinder keinen Grund zur Freude hätten.
Es gibt noch viel zu tun!
Im ehemalige Kriegsgebiet aber auch vor der eigenen Haustüre: Die Not in Sri Lanka ist allgegenwärtig.
diese junge Frau kann weder lesen noch schreiben. Mit knapp 15 Jahren wurde sie zum ersten Mal schwanger. Heute mit nicht einmal 20 Jahren hat sie 3 Kinder, lebt ohne Mann, ohne Schutz und Geld auf der Strasse.
Wie ihre Mutter wird auch dieses kleine Mädchen eines Tages nur Gewalt und Not erleben. Einziger Ausweg aus diesem Kreislauf: Bildung.
Milani - unser Christkindl 2003
Genau eine Woche vor Weihnachten wird Little Smile für die etwa 5jährige Milani zur neuen Heimat.
Das Mädchen aus den ehemaligen Kriegsgebieten hatte keinen Zufluchtsort mehr, besitzt nicht einmal Geburtspapiere.
Obwohl der Platz im Kinderdorf langsam knapp wird, der Bau eines weiteren Kinderhauses hat sich bisher leider verzögert, beschließt Michael Kreitmeir, der kleinen Milani eine Chance zu geben.
Weihnachten ganz anders
feierten mit den Kindern und Angestellten die deutschen Volontäre Susi, Maja und Jürgen.
Auch bei ganz kleinen Geschenken kann die Freude ganz groß sein!
Weihnachtslieder und Krippenspiel unter dem südlichen Sternenhimmel.
In Little Smile bekommen auch die "Heiligen drei Könige", hier Chandrika unser Melchior, kleine Geschenke.
Danach ging es für die christlichen Kinder und Angestellten ins 40 Kilometer entfernte Haldumulla zur Christmette.